[Rezension] Die Legende von Greg 1: Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache

GregDie Legende von Greg 1

Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache

Autor: Chris Rylander
Hardcover: 16,99 €
eBook: 11,99 €
Seitenzahl: 400
Verlag: Carlsen
Weitere Infos: <<klick>>

Inhalt

Als sein Vater von einem grauenvollen Bergtroll entführt wird, steht Gregs Leben Kopf. Denn anscheinend ist er kein stinknormaler, etwas verfressener Schüler – er stammt von einem uralten Zwergenvolk ab, das in einem Höhlensystem unter Chicago lebt. Nun droht ein Krieg mit den verfeindeten Elfen. Greg muss die Zwergenausbildung absolvieren, mit seiner sprechenden Axt umgehen lernen und gleichzeitig seinen Vater wiederfinden. Zu allem Übel ist sein bester Freund Edwin ausgerechnet ein Elf. Kann er ihm überhaupt trauen?

Wie hat’s mir gefallen

„Was für ein cooler Untertitel des Buches“ dachte ich mir und las einfach drauf los. Erwartet habe ich etwas in Richtung Kinder-/Jugendbuch á la ‚Percy Jackson‘ mit Witz und überraschenden Wendungen und bekommen habe ich genau das und Vieles mehr.

Greg ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist etwas sonderbar, obwohl er wirklich nett und klug ist – und  leider nicht so gut im Schach spielen ist. Seine etwas breitere Statur, sein schrulliger Vater und seine schlechten Wortwitze machen ihn ungewollt zum Einzelgänger, wobei er den besten Freund der Welt hat. So muss er nicht alles alleine durchstehen, als er erfährt, dass er in Wahrheit ein Zwerg ist und seinen Vater suchen muss. Doch sein bester Freund ist nicht der, der er zu sein scheint. Und manchmal reicht Freundschaft einfach nicht aus, um jede Hürde zu überspringen… Oder doch? Das müsst ihr selbst nachlesen!

Und ich würde es euch wirklich sehr ans Herz legen, wenn ihr nichts gegen „junge“ Fantasy habt. Denn einerseits gibt es hier eine moderne Variante der Zwerge-Elfen-Welten und andererseits greift dieses Fantasybuch so viele wichtige Themen scheinbar unbemerkt auf. Nicht nur Freundschaft spielt hier eine zentrale Rolle, auch das Anders-Sein wird hier präsent und modern thematisiert. Gerade in unserer Instagram-verseuchten Klonwelt ist solch ein Buch für junge Heranwachsende eine wunderbare Möglichkeit um sich selbst zu stärken.

Und dann ist da auch noch der (Wort)Witz den ich so mag. Chris Rylander schreibt wirklich herrlich! Ich konnte stellenweise nicht aufhören zu lesen. Besonders gut fand ich die Kapitel-Titel, die wirklich etwas an Percy Jackson erinnern. Aber genug der Vergleiche – das tut dem Buch nicht gut und wird der Sache nicht gerecht. Denn Gregs Geschichte ist definitiv einmalig und ich freue mich schon sehr auf Band 2.
Ich sag euch: das Ende macht einen fertig, dass man nicht weißt: brauche ich jetzt eine Lesepause oder will ich sofort weiterlesen?

Bewertung 4,5/5

Chris Rylander hat hier ein wunderbares Kinderfantasyepos erschaffen, was den vergleich zu „Percy Jackson“ gar nicht nötig hat (aber Fans der PJ-Reihe sollten hier unbedingt zugreifen!). Greg ist witzig, treu und abenteuerlustig. Begebt euch mit ihm auf eine spannende Reise und entdeckt so manches ungeahntes Geheimnis!

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