[Rezension] Mondprinzessin

mondprinzessin
Mondprinzessin

Autor: Ava Reed
Klappbroschur: 12,00 €
eBook: 3,99 €
Seitenzahl: 252
Verlag: Drachenmond Verlag
Weitere Infos: <<klick>>

Inhalt

Lynn feiert ihren Geburtstag als Waise mit trockenem Kuchen und ohne eine Familie. Schlimmer könnte es nicht kommen? Als ihr Unterarm plötzlich aufleuchtet, verändert sich ihr ganzes Leben mit einem Schlag. Kurz darauf wird Lynn angegriffen und kann sich nur mit Mühe aus der gefährlichen Situation retten. Eigentlich hat sie Juri gerettet, der Mondkrieger, der sie auf der Erde gesucht hat.

Wie hat’s mir gefallen

Ohne den Klappentext zu beachten oder überhaupt zu wissen, worum es hier geht, startete ich das Jugendfantasybuch und ließ mich – ebenso wie Lynn – überraschen, was so passieren wird. Schnell wird deutlich, dass Lynns Schicksal und der Buchtitel stark miteinander verknüpft sind.

Lynns Geschichte wird aus zwei Erzählebenen geschildert. Einerseits kommt die auf der Erde aufgewachsene Lynn zu Wort, andererseits der störrische Mondlichtkrieger Juri. Was mit den beiden wohl geschehen wird, ist wenig überraschend, aber wie so oft, war der Weg das Ziel. Und der hat mir sehr gut gefallen. Zwar hätte ich mir hier und da mehr Szenen gewünscht (252 Seiten sind einfach nicht genug), damit die Charaktere runder sind, dennoch hatte ich Gefallen an den Emotionen. Und diese Emotionen sind das, was das Buch ausmacht. Sowohl der Anfang, als auch der Mittelteil mit all seinen Protagonisten, als auch das Ende.
Hach, das Ende. Ganz ehrlich? Fand ich gut! Schwer zu ebschreiben ohne zu spoilern, aber ich fand es passend und schön. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin (trotz der geringen Seitenzahl) sanft daraufhin gearbeitet hat.

Sehr gut gefallen haben mir die Kapitelanfänge, denn diese starten immer mit einem ausdrucksstarken Satz, der mal nachdenklich stimme und mal Kraft vermittelte. Viele der Sätze habe ich mir lange auf der Zunge zergehen lassen, bevor ich das Kapitel startete. Ich lese nämlich sonst keine Überschriften. Nie. Nie nie nie. Überschriften versuchen auf krampfige Art und Weise zu passne und spoilern am Ende doch nur. Doch Ava Reed schafft hier einen wunderbaren Einstieg in jedes Kapitel, denn man geht mit einer bestimmten Emotion an die folgenden Seiten und das gefiel mir sehr gut. Hier ein Beispiel:

„Das Leben besteht aus Momenten, in denen man fällt, und aus solchen, in denen man sich erhebt“

Aber, wie schon oben angemerkt, war mir das Buch zu kurz. Manches ging mir zu schnell, zu manchem hätte ich gerne mehr Input gehabt. Ich bin ein Fan von „andersartigen“ politischen Systemen und habe die immer gern genauer erklärt. Das wurde hier leider für meinen Geschmack alles zu kurz abgehandelt, auch über Juri hätte ich gerne mehr erfahren.

Nun gut, es ist wie es ist. Und im Großen und Ganzen war ich zufrieden, las das Buch an einem Nachmittag durch, fühlte mich emotional eingebunden und konnte mich in der Geschichte fallen lassen. Was will man mehr?

Gut zu wissen

  1. Mondprinzessin
  2. Mondlichtkrieger

Bewertung 4/5

Eine zauberhafte, ja fast herzzerreißende Geschichte über eine zarte Liebe, eine starke Familiengeschichte und zwei wunderbare Protagonisten. Hier und da war es mir zwar zu kurz, dennoch hatte ich viel Spaqß beim Lesen.

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