[Rezension] Ich fürchte mich nicht

16ggwgm

Ich fürchte mich nicht
Shatter me 1

Autor: Tahereh Mafi
Hardcover: 16,99€
eBook: 8,99 €
Seitenzahl: 317
Verlag: Goldmann
Weitere Infos: <<klick>>

Inhalt

Juliette ist eine Gefangene, eine Ausgestoßene, ein Monster. Da ihre Berührungen tödlich enden können, hat man sie weggesperrt. Einsam fristet sie ihr Dasein in einer fast zerstörten Welt. Verängstig und halb verhungert trifft sie auf ihren neuen Zellengenossen, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Er darf sie nicht anfassen. Doch sie wünscht sich nichts sehnlicher als berührt zu werden.

Wie hat’s mir gefallen

Lange Zeit bin ich um das Buch herumscharwenzelt und konnte mich doch nicht recht entscheiden. Tödliche Berührungen? 264 Tage eingesperrt? Das klang nicht so spannend. Oh wie habe ich mich getäuscht. Juliette führt in ihrer Gefangenschaft und Isolation ein einsames und schreckliches Dasein. Erst als Adam sich eine Zelle mit ihr teilt, spürt sie einen Funken Hoffnung. Doch er darf sie nicht berühren, er darf nicht sterben. Deswegen ist sie abweisend und schreckt vor jeder Berührung zurück. Irgendwas an Adam ist anders, an irgendetwas erinnert ihn Juliette. Was hat es mit dem unnahbaren Mann bloß auf sich?

Zu viel will ich nicht verraten, denn einige Rezensionen spoilern schon etliche Clous, die mich sehr überrascht und emotional mitgenommen haben. Nur so viel: es gibt Action, es gibt brutale Szenen, es gibt Schockmomente und es gibt gefühlvolle Szenen, die einem das Herz zerreißen. Verrat und Intrigen stehen an der Tagesordnung bis Juliette nicht mehr weiß, wem sie trauen kann… Ich liebe so etwas, vor allem wenn es eine tragische Liebesgeschichte gibt. Doch lest selbst.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut toll toll toll und anders. Tahereh Mafi betont die aufgewühlten Gefühle der Protagonistin durch mehrfaches Wiederholen bestimmter Wörter oder aber durch Durchstreichen. Gerade hier eröffnet Juliette dem Leser ihre tiefsten Geheimnisse und will zugleich nicht, dass es jemand erfährt, denn sie hält sich selbst für ein Monster, eine Bestie.
Ob Warner recht hat und sie ist wie er und liebt das Töten? Oder ob Adam recht hat und Juliette ist eine Gute? Doch was ist, wenn man nicht zwischen Gut und Böse, zwischen Schwarz und Weiß trennen kann? Wem vertraut man dann?

Ich finde es super gelöst, dass man nicht sofort weiß, wie welcher Charakter tickt und für wen sich Juliette entscheiden könnte. Ich liebe es, wenn man selbst hin- und hergerissen ist und man sich nicht entscheiden kann. Das macht derart neugierig auf die nächste Seite, das nächste Kapitel, ja sogar auf das nächste Buch, dass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Die Autorin hat mich unglaublich neugierig gemacht und mich vor allem mit dem Ende nochmal überrascht. Solch eine Wendung habe ich nicht kommen sehen, fand sie erst ungewöhnlich und zugleich absolut passend.Ich bin gespannt wie es weitergeht und empfehle allen, die eine gute Dystopie mögen und auswegslosen Liebesgeschichten nicht abgeneigt sind: LEST DIESES BUCH.

Gut zu wissen

1. Ich fürchte mich nicht
2. Rette mich vor dir
3. Ich brenne für dich
Dazu gibt es folgende Kurgeschichten: „Zerstöre mich“ und „Vernichte mich“

Bewertung 4,5/5

„Ich fürchte mich nicht“ ist ein gelungener, spannender und vor allem emotionaler Reihenauftakt. ich liebe die Chemie zwischen den Protagonisten, die Auswegslosigkeit und die Trostlosigkeit der dystopischen Welt. Vor allem der etwas andere Schreibstil konnte mich durchweg begeistern.

Ein Gedanke zu „[Rezension] Ich fürchte mich nicht“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s