[Rezension] Never Never

Never Never

Never Never

Autor: Colleen Hoover, Tarryn Fisher
Klappbroschur: 14,95 €
eBook: 12,99 €
Seitenzahl: 416
Verlag: dtv
Weitere Infos: <<klick>>

Inhalt

Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an … nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer? Beim Versuch herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, in die sich ihre Eltern verwickelt hatten und die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun? Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden.

Wie hat’s mir gefallen

Ich habe das Buch einfach gestartet und den Klappentext ignoriert. Solltet ihr auch tun, denn ist das Buch für euch genauso spannend wie für mich. Wer ist Charlie und was geht da vor sich? Und auch Silas scheint keinen Plan zu haben, was so vor sich geht. Gerade dieses Nicht-Wissen schürt die Lust ständig weiterzulesen, denn man will alle Geheimnisse erfahren. Wer sind die beiden und vor allem: was haben sie miteinander gemein?

Man geht mit beiden Protagonisten auf Entdeckungsreise. Und obwohl die beiden selbst noch nicht wissen, wer sie sind, wachsen sie schon an ihren Aufgaben und an ihren Emotionen. Das fand ich wirklich wunderbar und sehr berührend. Man konnte förmlich spüren, wie sehr die beiden voneinander angezogen werden, obwohl sie sich kaum zu kennen scheinen. Für kitschige Romantiker (wie mich) zeigt das aber umso mehr, dass es wahre Liebe gibt und das man echte Gefühle nicht einfach so vergessen kann. Hach, da geht einem das Herz auf!

Schön war auch, wie immer, der angenehme, emotionale und jugendliche Schreibstil. Man fliegt geradezu durch die Seiten und hat in jedem Kapitel gute Unterhaltung. Zwar ist es hier alles eher alltäglich und scheinbar nicht besonders, aber gerade das macht es wieder besonders. Es gab Szenen zum Schmunzeln, Szenen zum Nachdenken, zum Lachen und es gab herzerwärmende Szenen – was will man mehr?

Ein bisschen schade fand ich die Auflösung. Ich meine dabei nicht die Auflösung über die Hintergrundinfos der beiden – das fand ich sehr süß und gut gemacht. Aber dieses Ende, was war denn bitte das? Ich habe da mit etwas Spektakulären gerchnet, mit einem verzwickten Weg und letztlich auch einem Aha-Effekt, aber letztlich war es dann doch sehr simple. Schade, Punktabzug.
Und auch dieser Epilog war genauso sinnvoll wie Fußpilz. Wieso müssen Autoren bei so etwas immer noch einen drauf setzen? Wieso kann ein Ende nicht mal ein Ende sein? Versteh ich nicht, find ich sehr schade – denn dafür musste ich nochmals einen halben Punkt abziehen.

Für Fans von
Allen Colleen Hoover-Büchern, wobei das ein klitzekleinwenig vom Standard abweicht.

Bewertung 3,5/5
Ein Buch, das zwar gewohnt Hoover-mäßig emotional ist, aber es ist zugleich auch anders und ein wenig magisch. Das an sich mochte ich zwar, aber die Auflösung war so wenig magisch, dass ich ein wenig enttäuscht war.

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